Die 66,6 Leben des Hoehlenbaers

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  • Die 66,6 Leben des Hoehlenbaers

    Guggug Leutz

    hier entsteht in Kürze eine Geschichte rund um meinen Charackter auf dem Lifeminecraft.
    Da es meine Geschichte ist, bitte ich jeden, der mitschreiben möchte, mich vorher zu kontakten und mir eventuell auch seinen geplanten Post zu kommen zu lassen.
    Ich denke es ist verständlich, das ich mir ungern meine Geschichte und meine Ideen kaputt machen lassen möchte.
    Zudem möchte ich das LMC Team nicht noch mehr Zeit rauben, nur um sie ständig darum zu bitten, fehlgeleitete Spieler und vor allem ihre Posts zu löschen.

    Also merke: Jeder darf mitschreiben, es sollte aber zur Geschichte passen.

    Jetzt noch ein paar weitere Info's:

    - Geschehnisse die in dieser Geschichte passieren, müssen nicht so auf dem Server passiert sein.

    - Sollte es in der Geschichte zu Begegnungen zwischen zwei oder mehr Personen kommen, so sollten sich die Personen wenigsten einmal auf dem Server begegnet sein. Am besten man fragt die Person vorher ob man sie mit hereinschreiben darf oder nicht.

    - Traum oder Visionssequenzen müssen durch eine andere Schriftart oder in einem Zitat Block kenntlich gemacht werde.

    - Und gaaaaanz wichtig ihr seid keine Supermenschen!

    Ansonsten wünsche ich euch viel Spass beim lesen oder schreiben und mache dann mal gleich den Anfang

    In diesem Sinne
    euer
    Hoehlenbaer

    P.S.: Bitte auch solche Grußformeln in der Geschichte weg lassen. Danke!
  • Die 66,6 Leben des Hoehlenbaers

    Prolog

    Aus den Tagebüchern des Hoehlenbaers:

    Wüste! Nix als Wüste. Seid Tagen nur Sand und verdorrte Sträucher. Ab und zu auch mal ein Kaktus, aber deren stacheln sind so spitz, zahlreich und hart, das man nicht an die köstliche Milch im Innere gelangen kann.
    Mein Magen knurrt, die ganze Höhle die ich im Moment bewohne vibriert davon schon.
    Ich brauche Essen, dringend!
    Warum bin ich auch auf diesen Spinner hereingefallen, der eines Tages an meinem Gehöft vorbeikam und irgendetwas von einem Fluch faselte und das nur diejenigen überleben die sich zusammentun, um gemeinsam gegen diesen Fluch anzukämpfen.
    Fluch hin oder her, ich habe jetzt Hunger!

    Nachtrag:

    Verdammt!!! Was zum großen Gnu geht hier vor sich!! Ist das der Fluch von dem der alten Spinner erzählt hat?
    Riesige Spinnen, die es kaum erwarten können ihre Scherenzähne und gesundes und frisches Fleisch, sowie das meine, zu schlagen
    Lebende Skelette mit Pfeil und Bogen!
    Untote denen es nach meinem Fleisch dürstet!
    Und Viecher für die ich noch keinen Namen habe die sich nur zu gern neben dir in die Luft sprengen und dich gleich mit.

    Was ist das für ein kranker Fluch?
    Der Spinner hat mir geraten immer weiter in Richtung Sonnenaufgang zu laufen, dort soll sich eine Stadt befinden bestückt mit Kriegern und Amazonen.
    Schweren Wällen und Türmen.
    Bauern und Kaufleute.
    Dort sollte ich mich niederlassen und alles dafür tun, dieses Grauen vom Angesicht unsere schönen und friedlichen Erde zu vertreiben.
    Kapitel 1 Die glorreiche Stadt Lifeminecraft

    Ich weiß nicht mehr wie lang diese Wüste war, noch wie lang ich danach durch den Sumpf gewatet bin und auch nicht durch wie viele Eichen ich mich schlängeln musste ehe ich die ersten hohen Türme der prophezeiten Stadt erspähen konnte.
    Doch als ich endlich das erhoffte Stein am Horizont entdeckte, lies all den Hunger und die Schmerzen, meiner zahlreichen Begegnungen mit diesen Monstern einfach hinter mir und lief.
    Ich lief so schnell meine Füsse es zu ließen und die Stadt wuchs vor meinen Augen in die Höhe.
    Auf einem kleinen Hügel konnte ich kurz ein paar verschiedenfarbige Dächer von Häusern erkennen, ehe ich den Hügel wieder hinablief und die Mauer mit ihren Türmen wieder höher wuchsen.

    Ich wahr so beschäftigt zu laufen und zu laufen und näher an die Stadt zu kommen, das ich nicht bemerkte, wie sich einer diese komischen Dinger, die sich in die Luft sprengen, seitwärts näherte.
    Als ich sein verräterischen Zischen hört war es auch schon zu spät.

    "Tsssssssssssssss" BOOM!!!

    Die Druckwelle traf mich hart, doch nicht zu direkt.
    Ohne Kontrolle über meinen Körper flog ich auf die Stadt zu.
    Ich sah die Mauer immer näher kommen, schloss meine Augen fest zu und erwartete den Aufprall.

    Doch kein harter Aufprall erwartete mich, nein ein lautes *PLATSCH* und eine Flut von kaltem Wasser nahm mich in sich auf.
    Ich riss die Augen auf und strampelte instinktiv mit den Beinen, bis ich die Wasserdecke durchbrach und endlich wieder Luft holen konnte.

    Durchnässt bis auf die Knochen stieg ich aus dem Wassergraben und schüttelte mich so gut es geht aus, ehe ich die nah gelegene Zugbrücke ansteuerte.

    "Na mein Sohn, hast du versucht über die Stadtmauern zu fliegen?" rief es von einem der Türme und vielstimmiges Gelächter folgte der Stimme nach.

    Na super, musste das jetzt umbedingt einer sehen? Na zumindest kennt mich keiner hier, vielleicht hab ich ja Glück und die Geschichte hat sich bereits verlaufen ehe ich hier bekannt bin.
    Noch immer ziemlich feucht überquerte ich die Brücke und betrat die Stadt, das laute Gelächter hinter mir und die bunte und scheinbar reiche Stadt vor mir.
    Ich hatte noch nie so viele Häuser auf einem Fleck gesehen und so verschieden, aus den verschiedensten Materialien, teilweise kannte ich nicht mal ihren Namen.

    Die Eindrücke sammelnd striff ich durch die Gassen dieser unglaublichen Stadt, bis ich an dessen scheinbare Mitte angelangt war, denn hier stand ein Schwarzes Brett mit Aushängen vielerlei Art.
    Da ich nicht wusste wo ich schlafen sollte schaute ich einfach nach ein oder zwei Angeboten.
    Ich riss die Augen vor Überraschung weit auf und las den einen Aushang jetzt schon zum x-ten Mal durch.
    Wieder wurde mir klar wie reich diese Stadt sein muss, denn sonst konnte ich mir einfach nicht erklären warum es ein ganzes Hotel mit Gratiszimmer gibt.
    Ich sah mich um ob es irgendwo ein Schild gab, sah aber keins und so machte ich mich auf die Suche nach dem Hotel.
  • Kapitel 2 Meine erste Bleibe

    Wo zum großen Gnu ist dieses Hotel??
    Da nicht.
    Dort war ich auch schon entlang gelaufen.
    Da drüben war ich jetzt schon 3 mal.

    Ich gabs auf.
    Ich konnte einfach nicht mehr.
    Zu müde, zu hungrig und so langsam spürte ich auch die Schmerzen, die diese vermaledeiten Viecher hinterlassen hatten.
    Kurzerhand blieb ich stehen und setzte mich an den Strassenrand und legte den Kopf auf die Knie.
    Wie schwer kann es sein ein Hotel zu finden?

    Plötzlich tippte mir jemand auf die Schulter, zu müde um mich zu erschrecken, sah ich auf und sah in das freundliche Gesicht eines jungen Mädchens.

    "Hallo" lächelte sie mich an "Was sitzt du denn hier so auf der Strasse rum?"

    "Ähm ja, ich suchte eigentlich das Hotel mit den Gratiszimmern, aber ich finde es einfach nicht."

    Das Mädchen grinste breit und meinte: "Komm mit, ich weiß wo es ist."

    Ich schaute etwas ungläubig, aber das Mädchen hüpfte schon vorraus. Müde rappelte ich mich auf und lief hinter ihr hier.
    Sie lief geradewegs zurück zur Stadtmitte, bog dann jedoch rechts ab und blieb vor einem kleinen Schild stehen.

    "Hier, auf das Schild musst du drücken, dann wirst du zum Hotel teleportiert." grinste sie mich an.

    Teleportiert? Wollte die Kleine mich etwa verkohlen??
    Doch scheinbar bemerkte sie meine Zweifel und berührte das Schild mit einer Hand und wie von Zauberhand war sie verschwunden?
    Üngläubig schaute ich immer noch auf den Fleck, wo sie eben noch stand und fragte mich welche Kräfte hier am Werk waren und ob sie mir gut oder weniger gut gewogen waren, als das Mädchen plötzlich wieder vor mir stand und mich angrinste.

    "Kommst du nun oder willst du auf der Strasse schlafen?"

    Zu verwirrt um irgendwas sagen zu können, sah ich wieder zu, wie die Kleine das Schild berührte und verschwand.
    Nun bewegte auch ich meine Hand und näherte mich dem Schild.
    Als meine Hand das Schild komplett berührte, spürte ich wie die Welt unter, über und neben mir verschwand und ich fast augenblicklich an einen anderen Ort teleportiert wurde.

    Als sich die Welt wieder normalisierte, sah ich auch das kleine Mädchen wieder, das mich noch breiter als zuvor angrinste.

    "Willkommen im großen Hotel."

    Ich sah mich in der Eingangshalle um.
    Prachtvoll, ein weitere Beweis für den Reichtum dieser Stadt.
    Es mutete mir fast schon dekadent an, doch das sollte mir nur Recht sein, so würde ich wenigstens wohl gebettet schlafen können.

    Das Mädchen führte mich noch zur Rezeption und verschwand dann lächelnd, mit der Entschuldigung, das sie zu Hause erwartet würde.
    Der Rezeptionist sah mich weniger freundlich an.

    "Ein Zimmer?" blaffte er mich an. "Wie lange? 7 Tage? Wie viel Gepäck?"

    "Ähm eh, ich hab kein Gepäck, nur meinen Rucksack und ja ich brauche ein Zimmer."

    Etwas freundlicher, da er scheinbar nicht mehr arbeiten musste als ihm lieb war schob er einen Schlüssel herüber.

    "Wünsche wohl zu ruhen." setzte er dahinter, ehe er sich wieder in einen durchgesesse Stuhl fallen lies, aus dem er sich scheinbar nur ungern erhoben hat, um mir ein Zimmer zu geben.

    Ich sah mir die Zimmernummer an und nahm den Lift in den dritten Stock.
    Nach kurzen suchen fand ich auch das freie Zimmer, öffnete die Tür, legte den Rucksack beiseite und lies mich in das Bett fallen.
    Eigentlich wollte ich noch etwas essen, aber kaum das ich in den weichen Daunen lag fielen meine Augen zu und ich schlief ein.
  • Kapitel 3: Der erste Tag
    [i]
    Schon wieder Wüste.[/i]
    Das kann doch nicht wahr sein.
    Ich lief und lief und lief, aber die Wüste schien kein Ende zu nehmen.
    In weiter Ferne sah ich Mauern und Türme, doch je schneller ich auf sie zulief, desto weiter schienen sie sich zu entfernen.


    Ich wagte einen Blick zurück und erschrak.
    Gleich 3 von diesen seltsamen grünen ... Dinger verfolgten mich.
    Ich sah wieder nach vorn und lief schneller durch den dunklen Wald.
    Moment mal, Wald?
    War es nicht grad noch eine endlose Wüste?
    Egal, darüber nachzudenken hatte ich jetzt keine Zeit, denn in dem Moment wo ich den Wald betrat kamen aus dem Unterholz noch mehr von diesen grünen Dingern.
    Von links und von rechts näherten sie sich und ließen ein bedrohlich Zischen von sich.
    Ich rannte immer schneller, doch so langsam wurde mir klar das es kein entrinnen gab.
    Plötzlich öffnete sich der Wald und ich stand auf einer Lichtung.
    Jetzt kamen sie im Kreis auf mich zu.
    Ich saß in der Falle.
    20 oder 30 dieser grünen Dinger hatten mich eingekesselt und kamen mit quälender Langsamkeit auf mich zu.
    Ich schloss die Augen und hörte schon vereinzelt das bedrohlich Zischen.


    BUMM BUMM BUMM


    Ich schreckte hoch.
    Schweiß gebadet lag ich auf dem Hotelbett.
    War das alles nur ein Traum?

    BUMM BUMM BUMM

    Es klopfte ... nun eigentlich hörte es sich an als ob da jemand die Tür einschlagen wollte.

    BUMM BUMM BUMM

    Immer noch verwirrt schälte ich mich aus dem klammen Bett und ging zur Tür.
    Öffnete sie einen Spalt und sah den Rezeptionist draußen stehen.

    "Na endlich! Da ist es ja leichter einen schlafenden Drachen zu erwecken! Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit wissen sie?! Hier, es ist meine Pflicht ihnen das auszuhändigen, den Rest müssen sie dann schon alleine machen."

    Er gab mir einen Rucksack und einen Haufen von Zettel, bevor er, halblaute Flüche vor sich hin murmelnd, den Gang hinunter verschwand.

    Ich sah ihm immer noch verwirrt nach, als mir einfiel, das ich ihn sicher nach diesen grünen Dingern hätte fragen können, doch das war nun zu spät und vermutlich wäre er jetzt auch nicht gerade in bester Stimmung für ein informatives Gespräch.
    Ich schloss die Tür und setzte mich mit meinen "Geschenken" an den einzigen Tisch im Raum, zunächst studierte ich die Zettel.

    Der erste war nur ein Willkommensgruß zusammen mit der Aufforderung sich zur Anmeldung und Musterung im örtlichen Rathaus alsbald einzufinden.
    Die anderen Zettel schienen eine Sammlung von Werbeschriften und Stadtkarten zu sein.
    Letzterer unterzog ich einer genaueren Betrachtung und versuchte mir so viele wichtige Gebäude wie möglich zu merken.
    Danach nahm ich mir den Rucksack vor.
    Uff war der schwer.
    Ich wuchtete ihn auf den Tisch und öffnete ihn, direkt kam mir eine Schaufel entgegen gerutscht, die aus einem seltsam bläulichem Material gefertigt wurde.
    Ich nahm die Schaufel aus dem Rucksack und legte sie auf den Tisch, danach entdeckte ich eine Axt aus dem selben Material wie die Schaufel und eine Spitzhacke, ebenfalls aus dem bläulichem Stein.
    Ich klopfte den Rucksack nochmal ab, um zu überprüfen ob das alles war und fand in einer Seitentasche ein paar Brote.
    Ein wenig überrascht über die seltsamen Dinge packte ich wieder alles in den Rucksack, stellte ihn neben den Tisch, nahm mir den Zettel mit der Aufforderung ins Rathaus zu kommen, steckte ihn in meine Hosentasche und machte mich direkt auf den Weg.

    Ich war kaum aus dem Hotel, als sich auch direkt die ersten Schwierigkeiten anbahnten.
    Natürlich hatte ich mir den Weg zum Rathaus am meisten angeschaut und war auch davon ausgegangen, dass ich ihn mir hätte merken können, aber diese "Warp"-Zauberei faszinierte und verwirrte mich aufs neue dermaßen, das ich beinahe alles vergaß.
    Erinnern konnte ich mich bloß noch daran, das ich nach links musste und das Rathaus gegenüber eines Parks lag.
    Alles andere schien ich bereits wieder vergessen zu haben.
    Leise über mich selber fluchend, das ich den Stadtplan nicht gleich mitgenommen hatte stapfte ich, ohne es zu bemerken nach rechts und machte mich auf die Suche.


    Fortsetzung folgt ...